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Öl absaugen

So klappt der Ölwechsel

Der Motor deines Fahrzeugs läuft nur dann reibungslos, wenn er stets gut mit Öl versorgt ist. Muss das Öl einmal abgesaugt werden, helfen dir unsere Tipps weiter.

Regelmäßiger Ölwechsel ist eine wichtige Voraussetzung, dem Motorverschleiß eines Fahrzeugs entgegenzuwirken. Das muss aber nicht in einer Werkstatt vorgenommen werden. Denn den Ölwechsel kannst du auch selbst erledigen und dabei Geld sparen. Um das Öl abzusaugen, gibt es verschiedene Methoden. 

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Hier geht's zum Ratgeber Öl nachfüllen

Öl absaugen mit Handabsaugpumpe 

Recht einfach ist das Absaugen des Öls über eine Handabsaugpumpe. Dazu führst du den Schlauch in das Rohr im Ölmessstab ein. Dann reichen bereits die ersten Pumpschübe aus, das Altöl komplett in die Ablassschale laufen zu lassen. Einfache Handabsaugpumpen sind schon für weniger als 20 Euro erhältlich. 

Motoröl absaugen mit Ölabsaugpumpe

Es gibt vollautomatische Ölabsaugpumpen, die um die 50 Euro kosten. Damit genügt es, die Schlauchenden in die Ölwanne bzw. den Ablaufbehälter zu stecken. Beim Einschalten der Pumpe läuft das Öl automatisch ab. Das hat den Vorteil, dass man damit nicht nur überflüssiges Öl abpumpen, sondern das Öl komplett aus der Ölwanne entfernt werden kann. Bei anderen Abpumpverfahren verbleibt dagegen stets noch ein kleiner Rest Öl in der Wanne.

Die Vorteile des Selbermachens: Du benötigst keine Hebebühne, hast einen minimalen Materialbedarf (Kanister, Pumpe, Schlüssel für den Ölfilter und neues Öl) und ersparst dir den Zeitaufwand und die Kosten eines Werkstattaufenthaltes. Außerdem kannst du das Öl vergleichbar günstiger erwerben.

So gehst du beim Ölwechsel vor

  • Fahre den Motor erst etwas warm, damit das Öl eine leichtflüssige Konsistenz erhält. Die optimale Temperatur sind 40 bis 50 Grad. Hatte das Fahrzeug schon Betriebstemperatur, solltest du etwa eine halbe Stunde warten, bis das Öl etwas abkühlt.
  • Stelle einen Behälter, bestenfalls einen verschließbaren Kanister, oder eine Ablassschale bereit und führe den Ablassschlauch der Pumpe in den Kanister ein.
  • Verwende einen Behälter, der Markierungen für die Menge des Öls enthält, um eine Übersicht zu haben, wie viel Öl abgesaugt wurde. Das ist auch ein Anhaltspunkt dafür, wie viel Öl man später wieder auffüllen muss.
  • Öffne die Motorhaube und schiebe den Ansaugschlauch der Pumpe in die Öffnung für den Ölmessstab ein.
  • Dazu muss die Pumpe ins Spiel auf einer ebenen Fläche im Motorraum platziert werden.
  • Der Schlauch muss so weit hineingeschoben werden, bis du durch Widerstand feststellst, dass er am Boden der Ölwanne angelangt ist.
  • Der Ablassschlauch wird in den Behälter gesteckt, der am besten vor dem Fahrzeug am Boden platziert wird. Man kann den Schlauch außerdem am Kanister fixieren, damit er nicht versehentlich herausrutscht.
  • Schließe die Absaugpumpe an die Batterie an und schalte die Pumpe ein. Die Pumpe muss an den Minus- und den Pluspol angeschlossen werden. De Kennzeichnung dafür findest du auf der Batterie. Unterläuft dir dabei ein Fehler, ist das nicht schlimm. Dann läuft die Pumpe nur in die verkehrte Richtung und es wird kein Öl angesaugt.
  • Richtig angeschlossen, saugt die Pumpe das Öl in wenigen Minuten ab. Kommen nur noch einzelne Tropfen an, ist der Absaugvorgang erfolgreich beendet. Danach kannst du die Pumpe wieder abschalten.
  • Wechsle den Motorölfilter. Den Ölfilter kannst du schon während des Absaugens herausschrauben, den neuen einsetzen und die Gummidichtung mit etwas Öl benetzen. Den gebrauchten Ölfilter und das Altöl kannst du dort fachgerecht entsorgen lassen, wo du das Öl gekauft hast.
  • Fülle neues Motoröl auf, das entsprechend der Herstellerspezifikation für dein Fahrzeug empfohlen wird.
  • Fülle etwa die gleiche Menge auf, die du abgepumpt hast und passe den vorschriftsmäßigen Füllstand über die Kontrollmarkierungen am Messstab an.
Neues Motoröl für deinen Ölwechsel findest du bequem bei uns im Shop.

Öl mit dem Mund absaugen 

Eine einfache, aber von uns ausdrücklich nicht empfohlene Methode, Öl abzusaugen, geht über den Mund. Verwende dazu einen dünnen Schlauch, den du über das Rohr im Ölmessstab in die Ölwanne einführst. Dann saugst du mit dem Mund das Öl vorsichtig an und hältst den Schlauch in den Ablassbehälter. Achten dabei aber darauf, das Saugen rechtzeitig zu beenden, damit du das Öl nicht schluckst. Das sollte jedoch die Ausnahme sein, wenn es die Situation dringend erforderlich macht, etwa beim einem erhöhten Ölfüllstand.

Öl absaugen an der Tankstelle oder in der Werkstatt

Manche Tankstellen bieten elektrische Ölabsaugpumpen zur Nutzung an. Das hat den Vorteil, dass auf dem eigenen Anwesen oder in der Garage nichts verunreinigt wird. Meistens muss man bei Nutzung dieser Ölabsaugpumpen aber auch das Öl zum Nachfüllen an dieser Tankstelle kaufen. Das ist in der Regel teurer als im freien Handel.

Der Ölwechsel in der Werkstatt kann inklusive Filterwechsel mitunter deutlich über 100 Euro kosten. Das hängt auch von Art und Menge des benötigten Öls ab. Eventuell kannst du aber das Öl vorher selbst kostengünstig erwerben und mitbringen. In Selbsthilfewerkstätten kostet eine Stunde inklusive Werkzeug meist zwischen zehn und 20 Euro.

Du hast noch Fragen zum Thema Motoröl? Unser Ratgeber hilft dir weiter.

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