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Ölflecken entfernen: So geht es

Tipps gegen Flecken auf Kleidung & Böden

Ölflecken wehren sich hartnäckig gegen ihre Entfernung. Reagiere schnell, damit das Öl nicht zu tief in das Material eindringt. Zunächst solltest du versuchen, möglichst viel des Öls aufzusaugen. Das kann man vor allem mit saugfähigem Küchen- und Toilettenpapier sowie mit Papiertaschentüchern erreichen. Wir erklären dir im Folgenden, wie du Ölflecken aus verschiedenen Materialien und Untergründen entfernst.

Motoröl aus Kleidung entfernen 

Wird Kleidung mit Motoröl verschmutzt, solltest du schnell sein. Das ist aber in der Praxis aber oft schwer, daher müssen meist aggressivere Flecklöser zur Anwendung kommen. Achte auf die Wasch- und Reinigungshinweise auf dem Etikett des Kleidungsstücks. Ist das nicht mehr vorhanden oder nicht mehr lesbar, ist es ratsam, die Reaktion des Fettlösers an einer wenig oder nicht sichtbaren Stelle zu testen. Dann geht es los:

  • Versuche mit Küchenpapier vorsichtig noch etwas Öl aus der Oberfläche zu reiben.
  • Löse ein Flüssigwaschmittel in heißem Wasser auf und reibe mit einem damit befeuchteten Lappen über die Flecken.
  • Lasse diese Lösung einige Minuten einwirken und spüle sie danach mit klarem Wasser aus.
  • Tiefer eingedrungene Ölreste können mit einer breiigen Mischung aus Backpulver und warmem Wasser behandelt werden, die ebenfalls wieder ausgespült wird.
  • Danach sollten die Textilien in der Waschmaschine so heiß wie möglich gewaschen werden.

Motoröl aus Pflastersteinen entfernen

Durch ein Leck oder während eines Ölwechsel kann Öl auf das Pflaster vor der Garage tropfen. Reagiere schnell und vermeide so optische Mängel und Umweltschäden.

Bei Pflastersteinen wird die Beseitigung dadurch erschwert, dass sich das Öl in den unebenen Vertiefungen und Ritzen festsetzt. Zunächst solltest du die betroffenen Stellen mit Sägemehl bestreuen. Alternativ eignet sich dafür auch normales Mehl, Sand oder Katzenstreu. So wird das Öl aufgesagt und kann anschließend in gebundener Form abgekehrt und entsorgt werden.

Zur raschen Entfernung frischer Ölflecken auf Pflasterstein eignen sich Glasreiniger oder Seife, die später mit klarem Wasser abgespült werden. Ist das Öl in den Steinen schon eingetrocknet, kannst du es mit Terpentin, Waschmittel, Alkohol oder Waschbenzin entfernen. Reibe die Pflastersteine damit ein, lasse alles einwirken und bearbeiten den Stein mit einer Bürste und heißem Wasser. Danach alles gut abspülen und trocknen lassen.

Sind größere Mengen an Motoröl ausgetreten, ist es ratsam, den Vorfall bei der Feuerwehr zu melden, die den Schaden mit besonders effizienten Mitteln beseitigt. So vermeidest du auch Strafen, die dir wie bei der unsachgemäßen Entsorgung von Altöl auferlegt werden können, wenn das Motoröl ins Erdreich sickert.

Ölflecken aus Beton und Asphalt entfernen

Für die Beseitigung von Ölflecken auf Betonböden empfiehlt es sich, das Öl erst einmal durch Bindemittel wie Sägemehl, Katzenstreu oder Sand zu binden und nach etwa einer halben Stunde abzukehren. Danach können die Flecken mit Gall- oder Schmierseife behandelt werden. Wasser kann übrigens nur bedingt eingesetzt werden, weil es kein Fettlöser ist. Erfolg kannst du dabei nur mit heißem Wasser haben. Das kann allerdings zu bleibenden sichtbaren Flecken im Material führen.

Schrubbe die betroffene Stelle gründlich ab und spüle mit klarem, heißem Wasser nach. Handelt es sich um besonders hartnäckige Ölverschmutzungen, kannst du diese Prozedur mehrfach wiederholen.

Kommen Ölflecken auf Asphalt, kannst du ähnlich wie bei Beton vorgehen. Hartnäckige alte Flecken auf Asphalt solltest du darüber hinaus mit chemischen Mitteln und Spezialreiniger beseitigen. Dazu zählen Ölfleckenentferner ebenso wie Terpentin, Bremsenreiniger, Entölerpaste und Waschbenzin. Gehe damit aber vorsichtig um, denn solche Produkte enthalten entzündliche Lösungsmittel.


Motoröl aus Teppich und Polster entfernen

Ist dein Teppich mit Motoröl verunreinigt, kannst du dem meist mit Binde- und Hausmitteln begegnen. In diesem Fall sind oft Babypuder und Backpulver Mittel, die mit Unterstützung von Spülmitteln oder Dampfreinigern das gewünschte Ergebnis bringen. Sind die Flecken älter, müssen sie zunächst flüssiggemacht werden – etwa durch heißes Wasser. Außerdem kannst du es auch mit der Bügeleisen-Löschpapier-Methode versuchen, bei dem du einen Bogen Löschpapier auf den Fleck legst und bei niedrigster Stufe über den Fleck bügelst, bis das Papier das Fett vollständig aufgesogen hat.

Ähnlich wie bei Textilien kann man Ölflecken auf dem Sofa mit Flüssigseife oder Spülmittel behandeln. Massiere dazu das entsprechende Mittel mit einem Schwamm und etwas Wasser an der betroffenen Stelle ein und lasse es etwa eine Viertelstunde einwirken. Danach kannst du die Stelle vorsichtig abreiben und beispielsweise mit Küchenpapier trocken tupfen. Du solltest in beiden Fällen, Teppich wie Sofa, an einer nicht oder wenig sichtbaren Stelle prüfen, ob sich Beeinträchtigungen der Oberfläche ergeben. Ist das der Fall, solltest du dich um eine professionelle Reinigung bemühen.

Eingetrocknete Ölflecken entfernen

Um Motorölflecke nachträglich zu entfernen, musst du bei alten und eingetrockneten Flecken das Öl erst wieder verflüssigen. Dazu eignet sich beispielsweise heißes Wasser, oder die Vorbehandlung von Steinen, Beton und Asphalt mit Waschbenzin oder Terpentin sowie anderen Mitteln. Eine Vorbehandlung von Kleidung lässt sich durch ein warmes Wasserbad und die Bearbeitung mit Gallseife, Flüssigseife oder Spülmittel erreichen. Danach kann man wie bei der Reinigung frischer Ölflecke vorgehen.

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